Die Situation für die Einsatzkräfte
Die Verkehrsdichte nimmt zu. In den ohnehin engen Verkehrsräumen der Städte sind Staubelastung und schleppende Verkehrsströme allgegenwärtig.
Für die Einsatzkräfte bedeutet das im Regelfall:
- "verstopfte" Rettungswege, die nur Schrittgeschwindigkeit zulassen
- mühevolles, nervenaufreibendes Durchdrängeln, weil die Sondersignale nicht wahrgenommen werden und zu wenig Ausweichräume vorhanden sind
- akute Unfallgefahr an den Kreuzungen, weil der Querverkehr bei Grün zu spät oder gar nicht auf die Sondersignale reagiert
Die schwersten Unfälle während Rettungseinsätzen geschehen an Kreuzungen. Leidvoller Personenschaden, die Zerstörung hochwertiger Rettungsausrüstungen und zu späte oder unmöglich gewordene Hilfeleistung lassen die Folgen nicht ermessen.
Die herkömmlichen Mittel der Einsatzkräfte, -Blaulicht und Martinshorn-, erfüllen allein nicht mehr ihr Anliegen. Der Vorrang der Einsatzkräfte gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern bedarf der Vorrangstellung durch die Verkehrsleittechnik.
